Der Start unseres Abenteuers beginnt auf dem historischen Markt in Stolpen. Der Rahmen einer mittelalterlichen Burg und einer ebenso alten Stadt lässt die zu erwartenden Strapazen durch ihr Antlitz in den Hintergrund treten. Die ersten Kilometer zum Dorf Heeselicht verlaufen an weiten Feldern, Weiden und Wäldern. In der Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Streckenteils kann man mehr Kraft sammeln als verbrauchen. Auf dem nächsten Wegpunkt, dem Hohburkersdorfer Rundblick, hat man eine epische Aussicht über die Sächsische Schweiz und bei guter Sicht bis nach Böhmen und in das Erzgebirge. Die Strecke verläuft weiter vorbei an der Rathewalder Mühle durch den Amselgrund zum Amselfall. Anspruchsvoller wird der Weg in den Schwedenlöchern. Über enge Schluchten muss sich der Teilnehmer auf die Bastei durchkämpfen. Dort wird er für die ersten Anstrengungen mit einem atemberaubenden Blick in das Elbtal entlohnt. Nach dem Abstieg von der Bastei Richtung Rathen läuft man elbaufwärts links über den Lottersteig. Hier wird das Gelände wieder anspruchsvoll. Den nächsten Etappenpunkt bietet der Lilienstein,
welchen die Wanderer über den Südaufstieg erreichen. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick auf die Festung Königstein bis hin zur wunderschönen Stadt Pirna. Nachdem man den Lilienstein über den Nordabstieg verlassen hat folgt ein Streifzug durch Prossen, ein kleiner romantischer Ort am Südhang des Elbtals. Dem Aufstieg durch die Weinberge folgt der Abstieg nach Porschdorf. Die Ochelwände lassen die Teilnehmer auf dem Weg nach Kohlmühle links liegen. Kohlmühle im Schwarzbachtal ist der kleinste Ortsteil von Hohnstein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Anschließend geht es über einen kräftezehrenden Steilanstieg nach Altendorf, von wo man einen direkten Blick auf das Schrammsteingebiet und den Falkenstein hat. Auf dem Rückweg trifft man einen alten Bekannten im Schwarzbachtal wieder, welcher einen bis zum historischen Aufstieg nach Mittelndorf begleitet. In Mittelndorf wurde einst der Bierdeckel erfunden. Den Panoramaweg Richtung Lichtenhain folgend hat man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Affensteine und den hinteren Teil des Kirnitzschtals, berüchtigt für seine anspruchsvollen Kletter- und Wanderrouten. Darauf kann man sich unter den Lichtenhainer Wasserfall abkühlen bevor der Kuhstall mit seinem historischen Hintergrund ruft. Durch den Herbstwald entlang der Zeughausstraße und des Unteren Affensteinweges wird man Zeuge von der Größe und Wucht des Sächsischen Sandsteines. Man erreicht das Große Schrammtor. Diese zwei Felsnadeln ragen imposant in die Höhe und stellen das symbolische Tor zum Schrammsteingebiet dar. Es geht vorbei am Falkenstein. Nach dem wir dieses Naturmonument hinter uns gelassen haben, wenden wir uns Richtung Westen nach Ostrau. Das nächste Ziel wird tierisch, denn mit etwas Glück kann man die Bewohner des Luchsgeheges beobachten und am historischen Personenaufzug einen tollen Blick ins Elbtal genießen. Luther sieht man auf jeden Fall oder zumindest seine Büste, wenn man auf dem Weg Richtung Bad Schandau läuft. Von Bad Schandau aus ist man auf der Zielgeraden und quert die Elbbrücke, um dann auf der anderen Seite der Elbe entgegen der Flussrichtung in Krippen das Ziel auf dem Sportplatz zu erreichen.